Sie befinden sich hier:
Kursdetails

VHS: Demokratische Orte des Lernens

Die Volkshochschulen verstehen sich seit ihrer Gründung als demokratische Orte des sozialen und politischen Lernens. Das Programmangebot des Fachbereichs „Politik – Gesellschaft – Umwelt“ umfasst sowohl politische, soziale, ökonomische, ökologische, rechtliche als auch geschichtliche, psychologische und pädagogische Themen. Bildung für nachhaltige Entwicklung, Umweltbildung und Globales Lernen sind wesentliche gesellschaftliche Aufgaben. Ein besonderer Stellenwert kommt dabei der politischen Bildung zu, die weder Belehrung noch Parteipolitik verfolgt und die allgemeines Engagement für demokratische Werte, Menschenrechte und gegen Fundamentalismus fördert. In den angebotenen Lernräumen können Urteilsfähigkeit und Handlungskompetenzen erfahren und entwickelt werden. Die Volkshochschulen halten hier ein breites Angebot zur Information, Diskussion und zum aktiven Handeln vor.

Die Veranstaltungen sind geprägt durch offenen Gedankenaustausch zwischen engagierten Menschen, in sachlichen und kontroversen Diskussionen, zur gemeinsamen Erarbeitung von Kenntnissen und Hintergrundinformationen, mit spannenden und kreativen Methoden.

Der Präsident des Deutschen Städtetages, Michael Lewe: „Die Volkshochschulen können wirksam dazu beitragen, Aufklärungsarbeit gegen Rassismus und Diskriminierung zu leisten, die Demokratie zu fördern und den politischen Diskurs vor Ort mitzugestalten.“

Kursdetails

222-10211 Bargteheider Projektmonat gegen Rassismus - Demokratie leben und fördern. Warum werden muslimische Frauen* Opfer von Gewalt?_NEU Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Bargteheider Projektmonat gegen Rassismus - Demokratie leben und fördern.

Diese Angebote werden gefördert durch das Projekt Partnerschaft für Demokratie im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen.“ und wird in Kooperation mit den folgenden Akteur*innen realisiert: Herrn Frank Feier (VHS Bargteheide), Frau Anna Roggensack (Stadt Bargteheide, Gleichstellungsbeauftragte), Herr Michel Brehm (Koordinations – und Fachstelle Partnerschaft für Demokratie Bargteheide), den ReferentInnen des Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus Lübeck, AWO Landesverband SH e.V., Frau Anna Schmalowksi (Kreisjugendring Stormarn e.V., Fachstelle Jugenddemokratiebildung).

In dieser Veranstaltung am Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen wollen wir die unterschiedlichen Gewalterfahrungen von muslimischen Frauen*  benennen und die Gründe dieser ganz unterschiedlichen Gewalterfahrungen unter Zuhilfenahme der Trias Religion, Staat und ‚Kultur‘ beleuchten. Wenn es um Gewalterfahrungen von Frauen* geht, dann gehört dazu auch der kritische Blick auf die meist männlichen Täter und ihre Vorstellungen und Konzepte von Männlichkeit. Mit dem Thema der Mehrfachdiskriminierungserfahrung werden wir uns ebenfalls beschäftigen: dabei sollen Aussagen von muslimischen Frauen*, ihre Erfahrungen und Vorstellungen, aber auch ihre Ziele und Organisationen im Mittelpunkt stehen. Wir wollen reden über die besondere Lebenssituation und mögliche Gewalterfahrungen von jüngeren und älteren Frauen*, gut oder weniger gut gebildeten Frauen*, afrikanischen, asiatischen oder europäischen Frauen*, Frauen* verschiedener sexueller Identitäten und Gender, Frauen* mit und ohne physischen oder psychischen Beeinträchtigungen, als Ehefrauen*, Töchtern*, Schwestern*, Bürgerinnen*, Arbeitnehmerinnen* und Migrantinnen* und vielen anderen mehr.

Dipl. Jur. Jens W. Leutloff, M.A. ist Islamwissenschaftler und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Geschlechterrollen in muslimischen Kulturen und mit den Themen Migration und Integration.
In Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Bargteheide und der VHS.

Bitte Kursinfo beachten

Kursort

Stadthaus, Raum 6 / Saal

Am Markt 4
22941 Bargteheide


Termine

Datum
1. Termin am 25.11.2022
Uhrzeit
18:30 - 20:00 Uhr
Ort
Ort: Am Markt 4, Stadthaus, Raum 6 / Saal