Sie befinden sich hier:
Kursdetails

VHS: Demokratische Orte des Lernens

Die Volkshochschulen verstehen sich seit ihrer Gründung als demokratische Orte des sozialen und politischen Lernens. Das Programmangebot des Fachbereichs „Politik – Gesellschaft – Umwelt“ umfasst sowohl politische, soziale, ökonomische, ökologische, rechtliche als auch geschichtliche, psychologische und pädagogische Themen. Bildung für nachhaltige Entwicklung, Umweltbildung und Globales Lernen sind wesentliche gesellschaftliche Aufgaben. Ein besonderer Stellenwert kommt dabei der politischen Bildung zu, die weder Belehrung noch Parteipolitik verfolgt und die allgemeines Engagement für demokratische Werte, Menschenrechte und gegen Fundamentalismus fördert. In den angebotenen Lernräumen können Urteilsfähigkeit und Handlungskompetenzen erfahren und entwickelt werden. Die Volkshochschulen halten hier ein breites Angebot zur Information, Diskussion und zum aktiven Handeln vor.

Die Veranstaltungen sind geprägt durch offenen Gedankenaustausch zwischen engagierten Menschen, in sachlichen und kontroversen Diskussionen, zur gemeinsamen Erarbeitung von Kenntnissen und Hintergrundinformationen, mit spannenden und kreativen Methoden.

Der Präsident des Deutschen Städtetages, Michael Lewe: „Die Volkshochschulen können wirksam dazu beitragen, Aufklärungsarbeit gegen Rassismus und Diskriminierung zu leisten, die Demokratie zu fördern und den politischen Diskurs vor Ort mitzugestalten.“

Kursdetails

222-10410 Einsatzmöglichkeiten und Chancen von Pflanzenkohle. Was kann man mit Pflanzenkohle, dem ‘schwarzen Gold' der Biomasse alles machen?

Äußerlich ist sie schwarz und unscheinbar. Doch ihre gewaltige innere Oberfläche und ihre poröse Struktur machen sie einzigartig und wertvoll für viele Bereiche. Pflanzenkohle entsteht aus pflanzlicher Biomasse wie sie in der Landwirtschaft, im Garten- und Weinbau und den Kommunen anfällt. Bei hohen Temperaturen und weitgehend unter Ausschluss von Sauerstoff werden zum Beispiel Holz, Hecken-, Baum- oder Grasschnitt ebenso wie Getreidespelzen karbonisiert. Dieses Verfahren der Pyrolyse kann in jedem Garten z.B. mit einer Bodengrube oder für die industrielle Nutzung auch in Großanlagen angewendet werden.
C02, die 'Luftverschmutzung', kann durch den Prozess der Pyrolyse dauerhaft, d.h. für Jahrhunderte der Atmosphäre entzogen werden, wenn man sie z.B. in den Boden einbringt.
In diesem Vortrag erfahren Sie Grundlegendes über den Prozess der Pyrolyse (was passiert bei der Verkohlung von Biomasse eigentlich) und welches sind die drei wichtigsten Aspekte bei der Gewinnung und der Verwendung von Pflanzenkohle (PK).
- mit Nährstoffen (Kompost, Gülle, Klärschlamm etc...) aufgeladene Pflanzenkohle wirkt im Boden wie ein Akku, der seine Nährstoffe langsam und kontinuierlich an die Bodenlebewesen und Pflanzen abgibt. Dadurch trägt aufgeladene PK erheblich zur Bodengesundheit und zum Aufbau sehr fruchtbarer Schwarzerden bei. Der Einsatz ist hervorragend für den privaten Garten, als auch für kommunale Flächen, Parks, Schulhöfe und natürlich auch in großem Maßstab für die Landwirtschaft geeignet;
- Erzeugung klimaneutraler Energie durch den Prozess der Pyrolyse.
- Erzeugung negativer Emissionen, Stichwort CO2 Zertifikate.
Vortragender ist Nabil Linke von der Firma CARBONTECHNIK-SCHUSTER.
und für eine praktische Vorführung eines kleinen Pyrolyseofens, einem KONTIKI wie er vom Ihaka-Institut für Ökologie und Klimafarming entwickelt wurde, konnten wir Georg Friedrich Horn gewinnen.
Der Vortrag wird gemeinsam von Klimaschutz Management Stadt Bargteheide und der Initiative Bargteheide Zero und der VHS organisiert/moderiert.

Kursort

Stadthaus, Raum 6 / Saal

Am Markt 4
22941 Bargteheide


Termine

Datum
1. Termin am 02.09.2022
Uhrzeit
18:00 - 20:00 Uhr
Ort
Ort: Am Markt 4, Stadthaus, Raum 6 / Saal